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Vorsicht Spurrille! Wenn Sie wissen wollen, wohin Ihr Leben steuert, müssen Sie die Hinweisschilder lesen. Entdecken Sie drei befreiende Wahrheiten, die Sie auf einen lohnenden Weg bringen.
Als junger Vater befand ich mich in einer solchen Spurrille, dass ich jede Woche 60 Stunden bei der Arbeit war, am Wochenende im ganzen Land Predigten und Vorträge hielt und nachts das Haus tapezierte. Ich hatte drei kleine Kinder und eine Frau und geriet in Gefahr, ihre Namen zu verwechseln. Der Nörgler von Kettle Falls zu werden. Mein Leben drohte wie die Tapete über mir zusammenzustürzen. Bevor ich wusste, wie mir geschah, lag ich auf der Nase. Ausgebrannt.
Ich hatte die falschen Hinweisschilder gelesen. Wie zum Beispiel: „Geben Sie Ihren Kindern die Sachen, die Sie selbst nie hatten.“ Ich steckte in der Spurrille zu glauben, dass ein voller Terminplan gleichzeitig auch ein produktives Leben bedeutet. Drei befreiende Wahrheiten haben mich aus dieser Spur befreit und unser Haus zu einem Ort gemacht, an dem unsere Familie gerne ist. Ich denke, wir sollten sie als Straßenschilder an unserem Lebensweg aufstellen.
1. Zitronen sind keine Frucht des Geistes. Mitten in meinem Burnout stürzte sich mein vierjähriger Sohn auf mich und kitzelte mich. Ich verzog keine Miene. „Papa“, sagte er, „du lachst nicht mehr so gut.“ In dieser Nacht traf ich die bewusste Entscheidung, mich zu verändern. Ich begann gute, lustige Filme auszuleihen. Ich kaufte ein paar Comicbücher und erklärte meinen Kindern die Gags. Innerhalb weniger Tage konnte man die Veränderung in unserer Familie spüren. Gott ist ein Gott der Freude. Er hat uns ein eingebautes Sicherheitsventil für die Belastungen des Lebens geschenkt. Das ist unsere lustige Ader. Lachen enthält kein Glutamat, kein Fett und keine Kohlenhydrate. Lachen ist cholesterinfrei und wird immer noch nicht besteuert. Füllen wir also unsere Häuser und unsere Arbeitsplätze mit Lachen, wann immer wir können.
Wir haben vor Kurzem einen jungen Hund gekauft. Mojo hat uns 300 Dollar, oder 100 Dollar pro Gehirnzelle, gekostet. Manchmal rollt sie sich auf meinem Schoß zusammen, dann schlägt ihr winziges Herz schneller, als man glauben könnte. Aber wenn sie einschläft, wird es bedeutend langsamer. Man sagt, das Herz einer Springmaus schlägt 500 Mal pro Minute. Während des Winterschlafs verlangsamt es seine Tätigkeit auf 30 Schläge pro Minute. Ich empfehle keinen Winterschlaf, aber Ruhepausen. In der Bibel steht, dass Jesus häufig eine Pause gemacht hat. Niemand in der Geschichte hat mehr erreicht, aber er holte sich dabei kein Magengeschwür. Ruhepausen erlauben es uns, unsere Batterien aufzuladen und Prioritäten neu zu ordnen. Der Schöpfer des Universums ruhte aus. Das müssen wir auch.
Wenn wir genug Hinweisschilder lesen, können wir die großen Reklametafeln nicht übersehen, die uns sagen, dass wir nicht genug haben: „Sie fahren keinen blauen Mercedes wie diesen. Sie Ärmster. Sie essen kein perfekt gegrilltes Hähnchen in einer perfekten Küche mit perfekter Beleuchtung und perfekten Kindern, die über alle Ihre Witze lachen, während der Labrador Retriever flohlos und grinsend zu Ihren Füßen liegt.“
„Liebling“, sagte ich, „wir haben weder diesen großen Flachbildfernseher noch den blauen Mercedes, aber wir haben etwas, das man nicht kaufen kann. Wir sind reich an Beziehungen. Reich an Erinnerungen. Reich genug, um etwas Geld abzugeben. Wenn wir bemerken, dass das Gras beim Nachbarn grüner ist, dann lass uns daran denken, dass seine Wasserrechnung wahrscheinlich höher ist und er seinen Rasen häufiger mähen muss.“
Vor zwei Wochen ging mein ältester Sohn zur Bibelschule. Ich habe mich von ihm mit ein paar Tränen, großer Dankbarkeit und wenig Bedauern verabschiedet. Ich frage mich, ob ich das sagen könnte, wenn ich jene drei Wegzeichen nicht beachtet hätte. Mein Leben ist zwar immer noch nicht völlig im Gleichgewicht. Aber ich lerne zu lachen, Prioritäten zu setzen und mich auszuruhen. Wenn ich so weitermache, bleibt mir vielleicht sogar Zeit zum Tapezieren.
© Phil Callaway Like to see Phil's articles syndicated in your magazine or newspaper? Email us for info. © 2009 Phil Callaway. Click here for reprint info. Read more of Phil's articles. Phil would love to know what you think. Email... |